Eine Blume erblüht, in der einen Welt.
Doch mit ihrem erblühen kündigt sich auch schon wieder ihr abblühen an.
Bis sie erblüht dauert es eine Weile, bis sie ihre volle Größe und Schönheit entfaltet hat.
Doch sobald sie voll erblüht ist,
zieht sie alle in ihren Bann.
Sie verzaubert jeden mit ihrer Schönheit
Und erleuchtet die Welt mit ihrem strahlen.
Eine Blüte erblüht einmal
und nachdem sie erblüht ist,
verblüht sie wieder.
Jeden Tag fragen wir uns,
wie lange das Licht ihrer Schönheit wohl unsere Welt erstrahlt.
Für den Moment ihres Auflebens,
ist sie ein Teil dieser Welt.
Ein großer wahrhaftiger Teil.
Und auch, wenn sie wieder verblüht,
ist ihre wahrhaftige Präsenz auf ewig spürbar.
Denn ihr Strahlen hat die Welt erhellt,
bis in alle Ewigkeit.
-jn
Hamburg, 03.02.26
Seit ungefähr 3 Jahren habe ich so eine Art Ritual, denn ich arbeite auf eine spezielle Art und Weise mit meinem Tarot Deck. Dieses Ritual ist inspiriert von einer sehr bekannten Illustratorin, die auch Tarot Kartensets illustriert.
Sie sprach davon, wie sie sich mit dem Geist, oder der Seele einer Jeden Karte verbunden hat, sodass sie deren Essenz auf ihre einzigartige Art und Weise zu Papier bringen konnte.
Genau in dem Moment, als sie das sagte habe ich vor meinem geistigen Auge sich viele Universen öffnen sehen. Ich sah jede einzelne Karte des Tarot Decks und ich sah mich, wie ich in sie hinein steigen konnte. Das war eine heilige Einladung, die ich ehrenvoll und dankend angenommen habe.
und so begann ich, jedes Mal, wenn ich fühlte, dass ein Abschnitt in meinem Leben zur Vollendung kam und ich somit ein neues Kapitel in meinem Leben aufschlug eine Karte zu ziehen, mit der Intention, dass sie mich mit ihrer Weisheit und ihren Lehren durch meinen nächsten Lebensabschnitt führt.
Ich mache das bis jetzt nur mit den großen Arkana und es hat sich seitdem vieles in meinem Leben verändert.
Heute habe ich den Tod gezogen.
Der Tod und ich wir kannten uns schon, denn ich habe schon im Jahr 2023, 3 ganze Monate mit ihm verbracht. In diesem Moment wird mir bewusst, dass das auch die Monate waren, in denen ich mich bewusst für das Leben entschieden habe. Denn damals bin ich ziemlich viel zwischen den Welten gewandelt und ich wusste nicht so wirklich, ob ich es schaffe, mich jemals richtig in dieser Welt zu verwurzeln. Doch mit der bewussten Entscheidung, diese menschliche Erfahrung in ihrer Fülle zu leben und zu ehren, begannen auch meine Wurzeln sich tiefer in dieser Welt zu verankert und seitdem durfte ich ein Wunder nach dem anderen erleben.
Es lohnt sich wirklich sich für das Leben zu entscheiden, meine lieben Freunde.
Ich habe Angst vor dem Sterben, dabei sind wir schon dabei, sobald wir den ersten Atemzug in dieser einen Welt zu uns nehmen.
und eigentlich habe ich keine Angst vor dem Tod, sondern eher davor das Leben und die Person zurückzulassen, die ich bin, oder war. Es gibt die Angst davor, das personifizierte ich irgendwann loslassen zu müssen. Da ist wohl eine Bindung, das kann und will ich gar nicht leugnen und irgendwie mag ich sie auch, die Rolle die ich spiele, oder das, was ich in diesem Leben sein darf.
Mein ridisches Dasein als Janine zurücklassen zu müssen, das würde mich traurig machen und somit auch alles zurücklassen zu müssen, was mir lieb ist, wie meine Familie, meine große Liebe, meine Freunde, meine Pinsel und Stifte, mit denen ich so viel geschrieben und erschaffen habe. Meine Kinder. Alle meine Kinder, die ich zurück in dieser Welt lasse. Alle Formen von Kindern, menschliche Kinder, Kinder der Kunst, der Musik, der Poesie.
und dann wird mir wieder ganz klar bewusst, dass sie niemals mir gehörten, so wie mein Körper als Teil dieser Welt der großen Mutter gehört und als Teil von ihr nach meinem ableben auch wieder mit ihr verschmelzen wird, oder sich wieder in ihr auflöst, das gefällt mir besser.
Alles ist nur geliehen.
Alles ist nur geborgt.
Jeder Tisch, jeder Stift, jeder Schrank, jeder Stuhl, jedes Schmuckstück.
Alles ist nur geborgt, solange ich da bin,
Und wenn ich gehe, werden alle Dingen anderen geborgt, oder sie werden herren- oder herinnenlos.
Aber ja, ich habe Angst davor zu gehen.
Noch mag ich diese Welt nicht hinter mir lassen.
und alles, was in ihr ist, auch, wenn manches grausam ist.
Ich liebe sie.
Die eine Welt.
ich bin gerne ein Teil von ihr.
Ein Teil von der einen Welt.
Ich bin dankbar ein Teil von ihr sein zu dürfen.
Ich bin dankbar, für das, was ich bis jetzt alles erleben durfte.
Ich bin dankbar für einen gesunden Körper.
Ich bin dankbar für einen gesunden Geist.
Ich bin dankbar für eine offene und freie Seele.
Ich bin dankbar für die Familie in die ich hineingeboren wurde.
Ich bin dankbar für die Menschen, die ich kennenlernen durfte und für alle, die ich noch kennenlernen darf.
Ich bin dankbar, für die Liebe, die ich fühlen darf.
Ich bin dankbar dafür, dass ich Liebe fühlen kann.
Ich bin dankbar dafür, dass mein Herz offen ist.
Ich bin dankbar dafür, dass es frei ist und dass es frei lieben kann, wen es lieben möchte.
Ich bin dankbar dafür, dass ich verliebt bin.
Ich bin dankbar dafür, dass meine Liebe in dieser Welt existiert.
Ich bin dankbar dafür, dass ich lieben darf, auf allen Ebenen des Seins.
Ich bin dankbar für die eine Welt, in der ich all das erleben kann.
Ich bin dankbar für den Menschen, die Frau, die mir zu dieser Realisierung verholfen hat.
Danke.
in Liebe,
Janine

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