Mein Vater sagt bis heute immer „Das Leben ist ein Spiel“, und alle Menschen darin sind die Schauspieler des Lebens.
Früher war mir nicht so bewusst, was er damit wohl meint.
Doch heute in diesen Zeiten, wird es immer deutlicher für mich.
Natürlich definiert jeder diese Erfahrung, die sich Leben nennt für sich selbst, denn jeder Mensch und jedes Wesen macht auf allen Ebenen unterschiedliche Erfahrungen.
Doch eine Sache, die bleibt immer die selbe, nämlich, dass das Leben das ist, was wir glauben, das es ist.
Und so formt sich meine Erfahrungen in diesem Moment auf eine wunderbare Art und Weise zu etwas, was mich auf eine Position erhebt, die mir sehr gefällt.
Wenn mir damals jemand von diesem Schöpfermodus erzählt hat, hab ich immer gestaunt und mich gefragt, wie die Menschen das wohl machen und ob ich das wohl auch schaffen könnten?
Und so habe ich mich Schritt für Schritt auf den Weg gemacht, Ausdauer bewiesen und es hat sich gelohnt.
Das Schöne ist, dass es noch so viele Dinge zu entdecken gibt, dass das Wachsen und entdecken des eigenen Wesens in der Erfahrung des Lebens nie so wirklich ein Ende hat, auch über den Tod hinaus.
Ich bin sehr dankbar und froh, für das, was ich so in mir und um mich herum entdecken darf.
Das Leben überrascht mich täglich.
Ich überrasche mich täglich.
Jetzt, wo der Raum da ist und die Vergangenheit nicht mehr so viel Raum einnimmt, weil ich jetzt hier bin und viel transformiert habe, ist viel Raum für neue Erfahrungen und Entdeckungen in meinem Wesen und um mich herum.
Es ist schön, ganz da zu sein.
Meistens sogar fast ganz ohne Erwartungen.
Ich kann spüren, der Teppich des Lebens gewoben wird.
Ich kann spüren, wie sich Momente formen.
Ich fühle, wie sich Zeitlinien entwickeln.
Ich fühle Potenziale und Möglichkeiten.
Früher war das genau das was mich überfordert hat.
Ich denke ich konnte schon früh Potenziale spüren und in verschiedene Zeitlinien schnuppern.
Entscheidungen treffen, war nicht immer meine Lieblingsbeschäftigung, denn nach vielen Entscheidungen fragt Frau sich, ob das jetzt wohl die richtige war.
Doch mit der Zeit lernte ich mehr und mehr in mich und meine Entscheidungen zu vertrauen.
Und damit all die Zeitlinien, Potenziale und Möglichkeiten einfach sein zu lassen, im vertrauen darauf, dass mein inneres Wesen ganz genau weiß, was ich wirklich will. Oder besser gesagt, nach was sich mein inneres, mein Herz und meine Seele sehnt.
Jetzt bin ich, muss ich ehrlich sagen, ziemlich gut geworden darin in Zeitlinien zu spüren und auch darin, sie wieder aufzulösen und somit die Potenziale und die Energie zu mir zurück zu holen.
Es ist ein wahrhaftig magisches Gefühl diese Bewusstheit darüber zu haben.
Meine Fähigkeiten entwickeln sich mit meiner Bewusstheit darüber und über den Moment hinaus, denn je mehr ich sie, im hier und jetzt Schule, umso Feinfühliger werde ich.
Es gibt viele Momente, in denen meine Fähigkeiten mich vor vielen bewahrt haben, was nicht unbedingt „gut“ für mich gewesen wäre.
Die Strukturen und Programme dieser Welt werden immer klarer und ich kann erkennen, wie viele Systeme funktionieren und wie sie aufgebaut sind.
Sei es jetzt die Wirtschaft, oder das Gesundheits- und Schulsystem.
Es ist interessant zu erkennen, wie diese Welt wirklich aufgebaut ist und was für Programme an den jeweiligen Orten installiert wurden.
Ich sehe, wie die Menschen, die in den Systemen arbeiten Programmiert sind und ich sehe auch die Hierarchieren, Dynamiken und Strukturen, die sich durch das ganze Feld ziehen.
Manchmal frag ich mich, was ich dann mit den Informationen anfangen soll, aber meistens hilft es mir, mich durch meinen Alltag zu navigieren und vieles an Informationen sende ich dann auch an meine sogenannten „Home Bases“.
Es sind unterschiedliche, denn ich sammle viele Informationen, zu vielen unterschiedlichen Sinn und Zwecken.
Ich weiß, dass manche von euch, die das jetzt lesen, das in der Tiefe spüren werden und andere von euch, werden nichts damit zu anfangen wissen.
Beides ist okay, denn ich vertraue darauf, dass die Pakete an Informationen, die ich für euch im Feld gelagert habe, von euch genau dann gedownloadet werden, wenn ihr bereit dafür seid.
Es ist faszinierend, was geschieht, wenn wir uns für unsere Potenziale öffnen.
Und noch viel faszinierend finde ich die Tatsache, dass ich an einem Punkt angelangt bin, an dem ich sagen kann, dass ich mein Leben, oder die Erfahrung, die sich Leben nennt, in der Tiefe genießen kann.
Wunderschön.
Heute habe ich davon geträumt, ein Dreidimensionales Bild zu machen.
Das geht wohl auch auf anderen Ebenen.
Vielleicht ist es auch diese Dreidimensionale Welt, die ich male.
Oder entsteht sie einzig und allein schon durch mein pures Dasein.
Was meint ihr, ihr Wunder auf der Welt?
Schreibts gerne in die Kommentare.
Bis zum nächsten Mal,
In Liebe,
Janine

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